Was einen guten Mittagstisch ausmacht
Mittags haben die Gäste wenig Zeit: Die Karte muss schnell zu lesen sein, schnell bestellt werden und schnell aus der Küche kommen. Bau sie aus Gerichten, die die Küche in wenigen Minuten rausschickt, und schreib genau dazu, was enthalten ist: „Tagesgericht mit Tagessuppe, 12,90 €“ beantwortet die Frage, bevor sie gestellt wird.
Ein Wochenplan mit einem Tagesgericht pro Wochentag, dazu ein vegetarisches Gericht und ein Salat, der jeden Tag gleich bleibt, funktioniert in vielen Betrieben gut. Ein klarer, stabiler Preis von Woche zu Woche bringt die Leute zum ersten Mal herein und lässt sie wiederkommen.
Zeiten angeben und die Karte sichtbar machen
Schreib immer, wann es den Mittagstisch gibt („Montag bis Freitag, 11:30–14:30 Uhr“), direkt unter den Titel. So muss dein Team nicht erklären, warum das Tagesgericht um 15:00 Uhr nicht mehr gilt, und alle, die vorbeikommen, wissen, wann sie wiederkommen können.
Die Preisangabenverordnung verlangt, dass Gaststätten ein Preisverzeichnis neben dem Eingang aushängen, und alle Preise sind Endpreise mit Mehrwertsteuer und Bedienung. Eine Kopie der Mittagskarte im Fenster oder auf einem Aufsteller vor der Tür zeigt sie allen, die vorbeigehen. Wöchentlich wechselnde Gerichte geben Stammgästen außerdem einen Grund, nach dem Neuen zu schauen.
Den Mittagstisch kalkulieren
Der Mittagstisch kostet oft weniger als die Abendkarte: Behalte den Wareneinsatz jedes Gerichts im Blick. Durchdachte Portionen, eine Beilage der Saison und ein einfaches hausgemachtes Dessert halten den Mittagstisch rentabel. Er ist auch ein guter Weg, Vorbereitetes zu verwerten, ohne dass es nach Resten aussieht.
Notier, welche Gerichte wirklich laufen. Nach ein paar Wochen weißt du, welche einen festen Platz auf der Mittagskarte verdienen. Wenn du auch zum Mitnehmen verkaufst oder Essenszuschüsse von Arbeitgebern wie digitale Essensmarken annimmst, schreib es unten auf das Blatt.