Kostenlose Vorlage

Kostenlose Dienstplan-Vorlage für die Gastronomie

Ein Wochendienstplan für Restaurants, Cafés und Bars: Trag für jede Schicht Beginn und Ende ein, und die Vorlage zählt die Stunden jeder Person, markiert Überstunden und vergleicht die Personalkosten jedes Tages mit dem Umsatz. Schichten, die nach Mitternacht enden, werden richtig gezählt.

Was drin ist

  • Platz für 25 Mitarbeitende, mit Position und Stundenlohn
  • Beginn und Ende für alle sieben Tage im 24-Stunden-Format, die Arbeitsstunden rechnet die Vorlage selbst
  • Die Wochenstunden jeder Person, rot über 40 Stunden (änderbar)
  • Stunden, Löhne und Personalkostenquote je Tag im Verhältnis zum geplanten Umsatz
  • Passt beim Drucken auf eine Seite im Querformat
  • Ein leeres PDF zum Ausdrucken und Aushängen

Kostenlose Vorlage holen

  • Excel – funktioniert auch in Google Sheets und Numbers
  • Druckbares PDF

Kostenlos. Kein Konto, keine Kreditkarte. Andere E-Mails bekommst du nur, wenn du das Kästchen ankreuzt.

So sieht es aus

Mit Beispielzeilen ausgefüllt. Stunden, Überstunden und Tageslöhne werden automatisch berechnet.

restaurant-schedule-template.xlsx
MitarbeitendePositionMoDiMiDoFrSaSoStunden
Lena M.Service16–22frei16–22frei16–2316–23frei26
Jonas K.Küchefrei10–1810–1810–1815–2315–2311–1342
Aylin S.Barfreifreifrei17–117–217–214–2032
Felix B.Empfang17–2117–21freifrei17–2217–2211–1623
Marie W.Spülefrei16–2316–23frei16–016–012–1937
Geschätzte Löhne146 €317 €351 €252 €559 €559 €286 €2.470 €
DienstplanAnleitung

So nutzt du sie

  1. 01

    Trag den Namen deines Betriebs und den Montag ein, mit dem die Woche beginnt. Jede Spalte zeigt dann ihr Datum.

  2. 02

    Liste alle auf, die arbeiten können: Name, Position und Bruttostundenlohn.

  3. 03

    Trag Beginn und Ende jeder Schicht im 24-Stunden-Format ein: 16:00, 9:30, 23:00.

  4. 04

    Unten trägst du den geplanten Nettoumsatz jedes Tages ein, um die Personalkostenquote zu sehen.

  5. 05

    Druck den Dienstplan aus, häng ihn aus oder teil ihn mit dem Team, und heb jede Woche eine Kopie auf.

So erstellst du einen Dienstplan, der funktioniert

Fang mit der Umsatzprognose an, nicht mit den Stunden, die alle gern hätten. Schau dir dieselbe Woche im Vorjahr und die letzten vier Wochen an, markier, was aus dem Rahmen fällt (ein Brückentag, ein Stadtfest, die Eröffnung der Terrasse), und schätz den Umsatz pro Tag und Service. Die Prognose entscheidet, wie viele Leute du brauchst; die Verfügbarkeit entscheidet, wer kommt.

Leg dann die Besetzung pro Position fest: wie viele Leute jede Schicht im Service, an der Bar, am Empfang, in der Küche und an der Spüle bei welchem Umsatz braucht. Schreib das einmal auf. Ein Freitagabend mit 6.000 € Umsatz braucht vielleicht fünf im Service, zwei an der Bar und drei in der Küche, und das bleibt Woche für Woche gleich.

Erst dann kommen die Namen. Fang mit denen an, die am wenigsten flexibel sind (die Studentin, die nur am Wochenende kann, die Aushilfe mit Minijob), und füll von dort aus auf. Staffel die Arbeitsbeginne, damit das Team mit dem Betrieb wächst, statt dass alle schon um 17:00 Uhr da sind.

Personalkosten im Blick behalten, während du planst

In Restaurants mit Bedienung liegen die Personalkosten (mit Arbeitgeberanteilen) oft bei 30 bis 35 % vom Nettoumsatz, in der Systemgastronomie meist darunter. Die unteren Zeilen der Vorlage vergleichen die Löhne jedes Tages mit dem Umsatz, den du einträgst. So siehst du einen zu vollen Dienstag, bevor du den Dienstplan veröffentlichst, und nicht erst bei der Lohnabrechnung.

In der Vorlage sind die Löhne Stunden × Bruttostundenlohn. Die echten Kosten liegen höher: Dazu kommen der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (rund 21 %), die Umlagen, die Berufsgenossenschaft und die festen Gehälter der Leitung. Der kostenlose Personalkostenrechner rechnet das komplett durch.

Arbeitszeitgesetz, Pausen und Ruhezeiten: darauf musst du achten

Nach dem Arbeitszeitgesetz darf an einem Werktag 8 Stunden gearbeitet werden, bis zu 10 Stunden, wenn im Schnitt von sechs Monaten 8 Stunden nicht überschritten werden. Wer mehr als 6 Stunden arbeitet, braucht mindestens 30 Minuten Pause, ab 9 Stunden 45 Minuten, und niemand darf länger als 6 Stunden am Stück ohne Pause arbeiten. Zwischen zwei Schichten liegen mindestens 11 Stunden Ruhezeit (Vorsicht bei Schluss um 1:00 Uhr und Öffnung um 10:00 Uhr am nächsten Tag); in der Gastronomie darf sie auf 10 Stunden verkürzt werden, wenn das innerhalb von vier Wochen durch eine Ruhezeit von mindestens 12 Stunden ausgeglichen wird.

Sonntagsarbeit ist in der Gastronomie erlaubt, aber mindestens 15 Sonntage im Jahr müssen frei bleiben, und für jeden gearbeiteten Sonntag steht ein Ersatzruhetag zu. Für Jugendliche unter 18 gelten strengere Regeln (Jugendarbeitsschutzgesetz). Einen gesetzlichen Überstundenzuschlag gibt es nicht: Ob und wie Überstunden bezahlt werden, regeln Tarif- oder Arbeitsvertrag. Die Vorlage markiert rot, wer über 40 Wochenstunden kommt; du kannst die Grenze ändern, zum Beispiel für Teilzeit.

Das ist ein Ausgangspunkt, keine Rechtsberatung. Prüf deinen Tarif- oder Arbeitsvertrag und frag im Zweifel dein Lohnbüro, deinen Steuerberater oder den DEHOGA in deinem Bundesland.

Dienstplan ist nicht Zeiterfassung

Der Dienstplan ist das, was du planst. In der Gastronomie musst du außerdem aufzeichnen, was wirklich gearbeitet wurde: Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit, spätestens bis zum Ablauf des siebten Tages danach, und das mindestens zwei Jahre lang aufbewahren (Mindestlohngesetz). Das gilt auch für Minijobs. Nutze dafür ein Zeiterfassungssystem oder die Stundenzettel, die dein Lohnbüro vorgibt.

Veröffentliche den Dienstplan so früh wie möglich, am besten mindestens eine Woche vorher, und häng ihn gut sichtbar aus. Dein Team plant Kinder, Studium und manchmal einen zweiten Job darum herum. Bei Arbeit auf Abruf schreibt das Teilzeit- und Befristungsgesetz mindestens vier Tage Vorlauf vor, und manche Tarif- oder Arbeitsverträge legen eigene Fristen fest.

ExtraGM

Wenn die Excel-Tabelle nicht mehr reicht

ExtraGM ist eine Dienstplan-Software für die Gastronomie. Sie plant die Woche nach der Verfügbarkeit jeder Person, schickt den Dienstplan dem ganzen Team, sobald du ihn veröffentlichst, und regelt Abwesenheiten und Schichttausch ohne WhatsApp-Gruppe.

Ohne Kreditkarte · danach ab 39 €/Monat · unbegrenzt viele Mitarbeitende

  • Eine ganze Woche mit einem Klick planen, nach Verfügbarkeit und Besetzung
  • Alle bekommen ihre Schichten, sobald du veröffentlichst, ohne eine App installieren zu müssen
  • Personalkosten in Echtzeit beim Planen, mit Warnungen vor Überstunden
  • Schichttausch und Abwesenheiten mit einem Klick genehmigen

Fragen

Funktioniert die Vorlage mit Google Sheets und Numbers?

Ja. Die Datei ist eine normale .xlsx-Datei: Sie öffnet sich in Excel, in Google Sheets (Datei → Importieren, oder in Drive ziehen) und in Apple Numbers, und die Formeln rechnen in allen dreien.

Was passiert mit Schichten, die nach Mitternacht enden?

Sie werden richtig gezählt. Eine Schicht von 17:00 bis 2:00 Uhr zählt 9 Stunden, an dem Tag, an dem sie begonnen hat.

Werden die Pausen abgezogen?

Die Stunden laufen vom Beginn bis zum Ende der Schicht. Pausen nach dem Arbeitszeitgesetz sind keine Arbeitszeit: Zieh sie vom Ende ab oder notier sie neben der Schicht. Bei mehr als 6 Stunden sind mindestens 30 Minuten Pause Pflicht, bei mehr als 9 Stunden 45 Minuten.

Warum liegt die Überstundengrenze bei 40 Stunden?

Weil 40 Stunden (manchmal 39) die übliche Vollzeit in Tarif- und Arbeitsverträgen der Gastronomie ist. Das Gesetz selbst begrenzt die Arbeitszeit auf 8 Stunden pro Werktag, also 48 Stunden in einer Sechstagewoche, vorübergehend auch mehr, wenn es sich ausgleicht. Wenn dein Vertrag eine andere Wochenarbeitszeit vorsieht, oder für Teilzeit, ändere die Zahl in den Einstellungen der Vorlage.

Ersetzt der Dienstplan die Arbeitszeiterfassung?

Nein. Der Dienstplan ist die Planung; die Arbeitszeiterfassung hält fest, wann jede Person wirklich angefangen und aufgehört hat. In der Gastronomie ist sie Pflicht, auch für Minijobs, und muss zwei Jahre aufbewahrt werden.

Kann ich Mitarbeitende oder Positionen hinzufügen?

Es gibt 25 Zeilen, und die Positionen schreibst du frei hinein. Für mehr Zeilen füg sie innerhalb der Tabelle ein, damit die Summen sie mitzählen.

Ist das wirklich kostenlos?

Ja. Wir fragen nur nach deiner E-Mail-Adresse, um dir die Dateien zu schicken. Du musst kein Konto anlegen und nichts bezahlen.