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Personalkostenrechner für die Gastronomie

Berechne deine Personalkosten in Prozent vom Nettoumsatz, mit Überstunden, festen Gehältern und Arbeitgeberanteilen, und finde heraus, wie viele Stunden dein Zielwert erlaubt. Nutz den Rechner unten kostenlos oder hol dir die Excel-Datei, mit Aufschlüsselung nach Position und einer täglichen Übersicht.

Was drin ist

  • Löhne nach Position, mit Überstunden und einem änderbaren Faktor (Standard 1,0, weil es keinen gesetzlichen Zuschlag gibt)
  • Die festen Gehälter von Restaurantleitung und Küchenchef
  • Arbeitgeberanteile in Prozent vom Bruttolohn
  • Deine Personalkostenquote vom Nettoumsatz im Vergleich zu deinem Zielwert, mit der Abweichung vom Budget
  • Die Stunden, die dein Zielwert erlaubt, und der Umsatz pro Arbeitsstunde
  • Eine tägliche Übersicht mit der laufenden Quote der Woche

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  • Excel – funktioniert auch in Google Sheets und Numbers
  • Druckbares PDF

Kostenlos. Kein Konto, keine Kreditkarte. Andere E-Mails bekommst du nur, wenn du das Kästchen ankreuzt.

Berechne deine Personalkosten

Mit einer Beispielwoche ausgefüllt. Ändere eine Zahl und die Ergebnisse passen sich an. Die Excel-Version schlüsselt alles nach Position auf und enthält eine tägliche Übersicht.

Deine Personalkosten

32,6%

vom Umsatz · 16.288 € Personalkosten gesamt

288 € über deinem Personalbudget von 16.000 €

Stunden laut deinem Zielwert
727
Du hast 742 eingeplant
Umsatz pro Arbeitsstunde
67,39 €
Stundenlöhne
11.501 €
inkl. Überstunden
Gehälter + Steuern & Sozialabgaben
4.787 €

So nutzt du sie

  1. 01

    Trag den Nettoumsatz der Woche (ohne MwSt), deine Ziel-Personalkostenquote und den Prozentsatz der Arbeitgeberanteile ein.

  2. 02

    Trag für jede Position den durchschnittlichen Bruttostundenlohn, die regulären Stunden (bis 40 pro Person) und die Überstunden ein.

  3. 03

    Füg das Personal mit festem Gehalt mit seinem Wochengehalt hinzu (Bruttomonatsgehalt × 12 ÷ 52).

  4. 04

    Lies deine Personalkostenquote, das Budget und die Stunden ab, die dein Zielwert erlaubt.

  5. 05

    Trag während der Woche den echten Umsatz und die echten Personalkosten im Blatt „Tagesübersicht“ ein.

So berechnest du die Personalkosten in der Gastronomie

Die Personalkostenquote sind die gesamten Personalkosten geteilt durch den Nettoumsatz (ohne MwSt) im selben Zeitraum. Zu den gesamten Personalkosten gehören die Bruttostundenlöhne, die Überstunden, die festen Gehälter und die Arbeitgeberanteile. Beispiel: 15.000 € Personalkosten bei 50.000 € Nettoumsatz ergeben eine Quote von 30 %.

Der häufigste Fehler ist, nur die Bruttolöhne zu zählen. Als Arbeitgeber zahlst du zusätzlich deinen Anteil an Kranken-, Renten-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung (zusammen rund 21 % vom Bruttolohn), die Umlagen U1, U2 und U3 und den Beitrag zur Berufsgenossenschaft. Für Minijobs zahlst du stattdessen Pauschalabgaben an die Minijob-Zentrale, rund 30 % plus Umlagen. Der genaue Satz hängt von Krankenkasse, Zusatzbeitrag und Beschäftigungsart ab: Frag dein Lohnbüro oder nimm ihn aus deinen Lohnabrechnungen und trag ihn in Prozent vom Bruttolohn ein.

Welche Personalkostenquote ist in der Gastronomie gut?

In Restaurants mit Bedienung liegen die Personalkosten oft bei 30 bis 35 % vom Nettoumsatz, in der Systemgastronomie meist darunter. Gehobene Küche, Betriebe, die alles selbst herstellen, und Betriebe mit sieben Öffnungstagen liegen eher darüber. Wareneinsatz und Personalkosten zusammen (die „Prime Costs“) bleiben meist bei rund 60 bis 65 % vom Umsatz.

Nimm diese Zahlen als Orientierung, nicht als Regel. Die Zahl, die wirklich zählt, ist deine eigene Quote, Woche für Woche verfolgt und mit deinem Zielwert verglichen.

Überstunden und Zuschläge: was der Rechner annimmt

In Deutschland gibt es keinen gesetzlichen Überstundenzuschlag. Ob Überstunden mit Zuschlag bezahlt, ohne Zuschlag bezahlt oder mit Freizeit ausgeglichen werden, regeln Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung oder Arbeitsvertrag. Bezahlte Stunden dürfen den gesetzlichen Mindestlohn nicht unterschreiten, der regelmäßig angepasst wird.

Deshalb beginnt der Rechner mit dem Faktor 1 (Überstunden zum normalen Stundenlohn), und du änderst ihn nach deinem Vertrag: Bei 25 % Zuschlag trägst du 1,25 ein. Gleichst du Überstunden mit Freizeit aus, lass die Überstunden auf 0. Zuschläge für Nacht-, Sonntags- und Feiertagsarbeit sind in der Gastronomie üblich und bis zu bestimmten Grenzen steuerfrei; rechne sie bei Bedarf in den durchschnittlichen Stundenlohn ein. Das ist eine Schätzung, keine Rechts- oder Steuerberatung: Klär die Details mit deinem Lohnbüro oder Steuerberater.

Umsatz pro Arbeitsstunde, und nach deinem Zielwert planen

Der Umsatz pro Arbeitsstunde ist der Nettoumsatz geteilt durch die Stunden des Personals im Stundenlohn. Er zeigt, was jede geplante Stunde einbringt, und ändert sich anders als die Personalkostenquote nicht, wenn die Löhne steigen, zum Beispiel mit dem nächsten Mindestlohn.

Die nützlichste Zahl in diesem Rechner sind die Stunden, die dein Zielwert erlaubt. Nimm dein Personalbudget (Umsatz × Zielquote), zieh feste Gehälter und Arbeitgeberanteile ab und teil durch die durchschnittlichen Kosten pro Stunde mit Arbeitgeberanteilen: So weißt du, wie viele Stunden du einplanen kannst, bevor du den Dienstplan machst, und nicht erst nach der Lohnabrechnung.

ExtraGM

Personalkosten sehen, während du planst

ExtraGM zeigt die Personalkosten der Woche neben dem Dienstplan, während du ihn erstellst, warnt dich, bevor jemand in Überstunden kommt, und schickt den fertigen Dienstplan an dein Team.

Ohne Kreditkarte · danach ab 39 €/Monat · unbegrenzt viele Mitarbeitende

  • Die Personalkosten aktualisieren sich in Echtzeit, wenn du Schichten hinzufügst oder verschiebst
  • Warnungen vor Überstunden vor dem Veröffentlichen, nicht nach der Lohnabrechnung
  • Stundenlöhne bleiben für Mitarbeitende unsichtbar
  • Ein Preis pro Betrieb, keine Kosten pro Mitarbeitenden

Fragen

Was gehört zu den Personalkosten in der Gastronomie?

Die Bruttostundenlöhne, Überstunden und Zuschläge, die festen Gehälter und die Arbeitgeberanteile (Sozialversicherung, Umlagen, Berufsgenossenschaft, bei Minijobs die Pauschalabgaben). Trinkgeld, das Gäste dem Team geben, zählt in dieser Rechnung nicht zu den Personalkosten.

Welchen Prozentsatz für Arbeitgeberanteile soll ich eintragen?

Deinen echten, in Prozent vom Bruttolohn. Der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung liegt bei rund 21 %, mit Umlagen und Berufsgenossenschaft etwas mehr; bei vielen Minijobs liegt er höher. Der Rechner startet mit 22 % nur als Beispiel. Frag dein Lohnbüro oder nimm den Wert aus deinen Lohnabrechnungen.

Rechne ich mit dem Umsatz mit oder ohne MwSt?

Ohne MwSt. Die Mehrwertsteuer, die du einnimmst, gehört nicht dir: Eine Quote auf den Bruttoumsatz sieht besser aus, als sie ist.

Warum steht der Überstundenfaktor auf 1?

Weil das Gesetz in Deutschland keinen Überstundenzuschlag vorschreibt. Ob es einen gibt, regeln Tarif- oder Arbeitsvertrag. Trag den Faktor aus deinem Vertrag ein, zum Beispiel 1,25 bei 25 % Zuschlag. Wenn du ihn nicht kennst, frag dein Lohnbüro.

Wie senke ich meine Personalkostenquote?

Plan den Dienstplan nach einer Umsatzprognose, staffel die Arbeitsbeginne, schick an ruhigen Abenden jemanden früher nach Hause und behalt die Überstunden im Blick. Den Umsatz pro Arbeitsstunde zu steigern bringt oft mehr, als ein paar Schichten zu streichen.

Ist der Rechner für meinen Betrieb genau?

Er ist eine Schätzung, keine Rechtsberatung. Überstunden, Zuschläge und Arbeitgeberanteile hängen von deinem Tarif- oder Arbeitsvertrag, der Beschäftigungsart und den Löhnen ab: Deshalb lassen sich Faktor und Prozentsatz ändern. Prüf die Details mit deinem Lohnbüro oder Steuerberater.

Ist das wirklich kostenlos?

Ja. Der Rechner auf dieser Seite fragt nichts ab. Nur für die Excel-Version fragen wir nach deiner E-Mail-Adresse, um sie dir zu schicken.